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Exoten aus der Schweiz

Nein, auch bei uns gibt es nicht jeden Tag Röschti, Fondue und Züri Gschnetzlets. In der Küche schweift man gern in die kulinarische Ferne. Die Zutaten werden exotisch. Das Gewissen kann beruhigt sein: Schweizer Produzenten pflanzen frische Artischocken, Edamame, Ingwer und sogar Pak Choi in unserer Region an. Das Kochen kann beginnen!

Von Edamame, Demeter und Seuzach

Wer die gesunden Edamame vom Asiaten und aus den Ferien kennt, weiss, wie lecker die kleinen grünen Kerne schmecken. Der Finger Food ist ein idealer und reichhaltiger Apero. Schnell aufkochen, würzen und geniessen. Das Schöne daran: die Soja-Bohnen sind quasi ums Eck, in Seuzach, zu Hause und werden sorgfältig aufgezogen. Auf dem Demeter-Hof von Klaus Böhler werden die Bohnen einmal im Jahr geerntet. Die restlichen 364 Tage sind die kleinen Superfoods tiefgekühlt und bereit für ihren nächsten Einsatz.

Kulinarische Einwanderer

Zu weiteren Koch-Experimenten locken andere Exoten, die alle in der Schweiz kultiviert und geerntet werden:

Die mediterrane Artischocke reist aus dem Süden an. Ihr Ziel: Seegräben am Pfäffikersee. Auf der Jucker Farm gedeiht die süsslich-herbe Pflanze auf den Feldern. Gesund zum Essen, schön anzuschauen und einfach zu kochen. Perfekt für ein saisonales Znacht: kurz in Salzwasser köcheln, leckere Vinaigrette dazu – und Blatt für Blatt geniessen.

Umgesiedelt aus den Tropen wächst Ingwer nun im Zürcher Unterland. Frischer Ingwer aus der Region – das schmeckt nochmals intensiver und ist nährstoffreicher. Biologisch angebaut von BioLand Agrarprodukte, passend zu unserem reichhaltigen Sortiment von violetten Rüebli, gelben Zucchetti, Tiger-Auberginen und Chioggia-Randen. Hier isst das Auge mit.

Vom fernen China in die Schweiz - Pak Choi fühlt sich hier wie zu Hause. Wer gerne Chili mag, der kommt hier genau auf seine Kosten! Der kleine Bruder des Chinakohls ist vitaminreich und aromatisch. Er eignet sich perfekt für die nächste Wok-Pfanne und als Alternative zu Spinat.

Tomatillo, bitte was?

Direkt neben dem frischen Ingwer wohnt der kleine Tomatillo. Noch nie gehört? Dann wird es höchste Zeit für einen mexikanischen Ausflug nach Steinmaur. Leicht säuerlich schmeckt die kleine grüne Frucht, die in eine Laternenhülle eingepackt ist. Roh und grün ist die Beerenfrucht perfekt für eine schmackhafte Salsa, reif können die Tomatillos eingekocht werden und das nächste Chili Con Carne aufpeppen.


Exotisch, aber saisonal





Über den Autor

"Ich kümmere mich hier bei Farmy um die PR und Content. Und alle Rüebli, die übrig bleiben. Die schmecken auch sehr fein auf Pizza, meinem All-Time-Favourite-Lieblingsessen. Weitere kulinarische Vorlieben: Chili-Sauce, rohe Randen, Olivenbrot von John Baker, Sorbetto Glacé, Mono Delivery und Hibiskusblüten-Sirup mit Blöterli-Wasser. Am liebsten koche ich Pasta - ohne Ei - in allen Farben und Formen. Bei allen Koch-Experimenten versuche ich regional und saisonal einzukaufen!"


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