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Pilze bei #farmyfresh

Kulturpilze von Fine Funghi – Swiss Made!

In Gossau bei Zürich spriessen unsere Pilze aus dem Boden. Besser gesagt: werden sorgfältig gehegt und getüftelt mit jahrelanger Erfahrung. Patrick Romanens, unser Pilzzüchter, weiss wie es geht.

Was 1988 als Hobby gestartet ist, ist heute ein Unternehmen mit 20 Mitarbeitern geworden. Im alten Industrieareal wachsen Shiitake, Austernseitlinge und Kräuterseitlinge. Wie man Pilzzüchter wird? Ganz einfach: Learning by Doing. Patrick sagt schön: sein Know-how ist die Summe aller nicht-geernteten Pilze. Patrick’s Lieblingspilz ist übrigens der Shiitake – welches ist deiner?

  1. Substrat
    Zunächst wird das Substrat sterilisiert. Wie jede Pilzzucht hat auch Fine Funghi das "beste Substra" für sich entdeckt. Der Nährboden ist eine Mischung aus Holz, Sägespänen und Nährstoffen. Jeder Pilz hat seine eigene Mischung, der eine braucht mehr Energie, der andere mehr Protein. Das Substrat wird anschliessend nur mit Dampf sterilisiert – deshalb dürfen sich die Fine Funghi alle stolz bio nennen! Hier zeigt sich die grösste Schwierigkeit: wie kann man sicherstellen, dass nur der gewünschte Pilz wächst?
  2. Spicken
    Das Substrat wird anschliessend gespickt mit Pilz-Mycelium. Die Pilz-Mizellen werden in einzelne Säcke "gespickt" und gehen dann in die Anwachsphase.
  3. Anwachsphase
    Der Pilz "frisst" sich voll, damit er bereit ist für die Fruktifizierung. Das Mycelium breitet sich im Substrat aus und bildet Fäden, bis fast das ganze Substrat weiss durchzogen ist.


  4. Fruktifizierung
    Wusstest du, dass eigentlich nur die Frucht des Pilzes gegessen wird? Je nach Pilzart gibt es unterschiedliche Bedingungen für die Fruktifizierung. Beim Kräuterseitling spriessen die Pilze sobald Licht ins Spiel kommt, beim Shiitake ist es Bewegung. Gleichzeitig geht es beim Kräuterseitling. Sobald die Früchte spriessen, können sie geerntet werden.


Wir sagen danke an Patrick und sein ganzes Team. Dank euch können wir das ganze Jahr über feinste Pilz in Bio-Qualität geniessen! Keine chemischen Zusätze und Schädlingsbekämpfung, nur höchste Hygienevorschriften und Erfahrung lassen jeden Tag neue Pilze spriessen.


Unsere Pilze





Über den Autor

"Ich kümmere mich hier bei Farmy um die PR und Content. Und alle Rüebli, die übrig bleiben. Die schmecken auch sehr fein auf Pizza, meinem All-Time-Favourite-Lieblingsessen. Weitere kulinarische Vorlieben: Chili-Sauce, rohe Randen, Olivenbrot von John Baker, Sorbetto Glacé, Mono Delivery und Hibiskusblüten-Sirup mit Blöterli-Wasser. Am liebsten koche ich Pasta - ohne Ei - in allen Farben und Formen. Bei allen Koch-Experimenten versuche ich regional und saisonal einzukaufen!"


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