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Wildfleisch bei Farmy

Wildfleisch aus der Schweiz: Eine rare Delikatesse

Der Statistik zufolge essen Herr und Frau Schweizer gerade mal ein halbes Kilo Wild pro Jahr – wobei nur ein Drittel des konsumierten Wildfleisches aus der Schweiz stammt. Und nur ein noch kleinerer Teil davon hat den Namen tatsächlich verdient und wurde wild im Wald gejagt. Kein Wunder also ist echtes Wild gefragt – und kein Wunder behalten es viele Jäger unter sich und verkaufen es höchstens an die Jagdstube des Vereins oder den lokalen Metzger. Über die Fleischtheke der Grossverteiler gelangt kaum echtes Schweizer Wildfleisch.


Unser Jäger

Jäger Hansruedi Meier

Windisch

Wenn die Jagdsaison beginnt, geht er auf Pirsch: Jäger Hansruedi Meier vom Zentrum Metzg in Windisch. Sein Jagdgebiet sind die Aargauer Wälder. Und da sorgt er mit Respekt und Zielsicherheit dafür, dass der Wildbestand im Gleichgewicht bleibt – und damit auch für edlen Wildgenuss aus der Region. Auch wenn es paradox scheint: Die Jagd sorgt für gesunde Biodiversität in Schweizer Wäldern, da die Wildpopulation sonst andere Arten verdrängen würde. Mehr Freiland, Bio und artgerechtes Leben gibt es eigentlich nicht.


Jäger Hansruedi Meier

Wildfleisch bei Farmy kaufen

Bei Farmy finden Sie Wildfleisch, welches zu 100% aus Schweizer Wäldern stammt. Ob Hirsch, Reh oder Wildschwein, bei uns finden Sie alles in den verschiedensten Variationen.



Beilagen

Unsere Beilagen runden jedes Wild-Menu perfekt ab, sind aus dem Herbst nicht mehr wegzudenken und schmecken garantiert der ganzen Familie.



Freiland, Bio und nachhaltig

Auch wenn es nicht zertifizierbar ist: Wildfleisch ist von Natur aus Bio, Freiland und Nachhaltigkeit pur. Denn die Tiere wachsen auf freier Wildbahn auf und ernähren sich von den natürlichen Nahrungsmitteln, die der Waldboden hergibt. Die Jagd ist in der Schweiz nicht nur streng kontrolliert, sondern auch eine Notwendigkeit: Sie erhält die Biodiversität der Schweizer Wälder. Denn ohne ihre natürlichen Feinde wie Bär oder Wolf würden die Wildpopulationen explodieren und den Bestand von vielen Tier- und Pflanzenarten gefährden. Gejagt wird nur so viel, wie nötig ist – in eng begrenzten Zeiträumen.

Aus Respekt gegenüber Tier und Natur

Wer schon einmal bei einer Jagd dabei war, der weiss: Hier geht es nicht ums Töten. Sondern um Respekt gegenüber Tier und Natur. Einem Tier auf die Spur zu kommen, das verlangt viel Hingabe und Wissen – die Jagd verlangt viel Geduld und bedachtsame Ruhe.
Und wenn dann der Schuss fällt, dann ist das für alle ein emotionaler Moment, bei dem auch hartgesottene Jägermeister oft eine Träne verdrücken. Dem Tod wird mit einer ausgesprochen respektvollen Haltung begegnet, meist sogar mit einer kurzen Andacht und kleinen Ritualen. Leidvolle Tiertransporte gibt es bei Wildfleisch sowieso nicht, denn die Tiere fallen in ihrem gewohnten Lebensraum.

Tradition statt Massenproduktion

Wer echtes Schweizer Wild kauft, der setzt auf Tradition statt liebloser Massenproduktion. Angehende Jäger haben einen langen Weg vor sich und müssen das Handwerk sorgfältig erlernen. Auch wenn sich die Technik laufend verändert: Das grundlegende Verständnis der Jagd beruht auf den Traditionen von Jahrhunderten. Viele Jäger sind übrigens gleichzeitig Förster und kennen und lieben ihren Wald seit Jahren.

Gesund, mager – und delikat!

Wildfleisch ist generell magerer und zarter als Zuchtfleisch. Die vielseitige natürlich saisonale Ernährung der Tiere zeigt sich direkt in der Qualität des Fleisches. Ob Wildschwein, Reh oder Hirsch: Das Fleisch von Schweizer Wildtieren enthält mehr Nährstoffe und mehr Eiweiss als Zuchtfleisch.
Einziger Nachteil: Es besteht auch bei bester Hygiene die Gefahr von Parasiten. Darum sollte Wildfleisch immer vollständig durchgebraten werden – für sorgenfreien und vollkommenen Wildgenuss.


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