Weihnachtsgans

Schnatternde Weihnachten

Vor fast 500 Jahren wurde in England die Gans zum Weihnachtsbraten erklärt. Mit den Jahren schwappte die Tradition in viele Europäische Haushalte über. Heute gehört die Weihnachtsgans auch in vielen Schweizer Familien zur festen Tradition.

Warum gerade Gänse an Weihnachten aufgetischt werden, ist nicht restlos geklärt. Viele Legenden versuchen die Tradition zu erklären. So besagt eine Legende, dass die englische Königin Elisabeth I. den Brauch 1588 eingeführt habe. Den Sieg einer Schlacht habe sie so erfreut, dass sie die Gans als gutes Omen kurzerhand zum Weihnachtsbraten erklärt habe.

Die Familie Niederhäuser und der aargauische Wendelinhof kümmern sich nicht um die Herkunft der Tradition. Die Herkunft der Gänse allerdings, die liegt ihnen am Herzen.

Das Ehepaar Niederhäuser kümmert sich in Mittelhäusern (Kanton Bern) liebevoll um das schnatternde Federvieh. Rund 7 Hektaren Land steht den Gänsen zur Verfügung. Viel Platz also, wo das Leben schnatternd genossen werden kann. Auch auf dem Wendelinhof wird geschnattert, was das Zeug hält. Und das seit über 20 Jahren. Mit viel Know-How und Leidenschaft werden die Tiere nach den strengen Richtlinien von Bio Suisse und KAG Freiland aufgezogen. Den Gänsen steht viel Platz zum Baden, Toben und Geniessen zur Verfügung. Respekt und Achtsamkeit gegenüber Mensch und Tier gehören auf dem Wendelinhof zum Alltag.

Machen auch Sie den uralten Brauch zur Tradition in Ihrem Haushalt. Mit feinen Beilagen findet das zarte Fleisch garantiert Anklang.


Die Produzenten


Rezept aus der Schweizer Familie

Zutaten:

  • 1 Gans
  • 1 Quitte
  • 1 Apfel
  • 1 Ananas
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Eine handvoll Marroni
  • 3 Rosmarinzweiglein
  • Bratbutter
  • 2 EL Salz

Infos:

  • Zubereitung: ca. 20 Minuten
  • Braten: ca. 3 Stunden
  • Tipp: Gänsefett aufbewahren und zum Andünsten von Rot -oder Sauerkraut verwenden

Zubereitung:

  1. Gans in einen Topf legen, mit kaltem Wasser zudecken, zwei Esslöffel Salz ins Wasser geben. Drei Stunden stehen lassen.
  2. Früchte und Zwiebel in mundgerechte Stücke schneiden, mit Knoblauch in Bratbutter andünsten.
  3. Gans herausnehmen, trocken tupfen. Bauch mit Früchten, Knoblauch, Zwiebeln und Marroni füllen. (Fettwülste im Bauch der Gans nicht entfernen; sie verhindern das Herausfallen der Füllung und verhindern das Austrocknen der Bauchhöhle).
  4. Gans in einen Bräter legen und in den auf 220 Grad vorgeheizten Backofen schieben.
  5. Temperatur nach 20 Minuten auf 150 Grad senken. Mit Wasser gefülltes Backblech unten in den Ofen schieben, um ihn zu befeuchten.
  6. Temperatur nach 40 Minuten auf 130 Grad senken. Gans mit Rosmarin belegen. Zwei Stunden lang im Ofen lassen.
  7. Gans herausnehmen und zerlegen: zuerst Schenkel abtrennen, dann Brustfleisch nach langem Schnitt durch die Brustmitte von den Knochen lösen. Teile tranchieren und mit Beilagen sofort servieren. Durch das Braten läuft viel Fett in den Bräter. Dieses durch ein Sieb in einen Topf giessen und nach dem Erkalten von den Saucenresten trennen. Im Kühlschrank aufbewahrt, bleibt es mehrere Monate frisch und eignet sich etwa zum Andünsten von Rot-und Sauerkraut.

Bei Farmy finden Sie alle Zutaten für das perfekte Weihnachtsgans-Essen:


Weihnachtsgans

Free-range goose, ca. 2.5-3.0kg

Jucker Farm
CHF 99.00 / Piece