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Kräutergarten Tipps

Das richtige Frühlingsgefühl stellt sich erst richtig ein, wenn der kleine eigene Kräutergarten vor dem Fenster steht. Ein Handgriff und jedes Gericht kann mit frischen Kräutern ein kleines Geschmacksfeuerwerk werden. Unsere Bio-Topfkräuter wachsen in Schwerzenbach quasi um die Ecke in grossen grünen Kolonien heran. Umso grüner, wenn man weiss, dass hier nach strengen Bio-Grundsätzen gepflanzt wird. Der Top-Seller übrigens: Basilikum. Warum diese Wahl nicht ganz unproblematisch ist, seht ihr unten.


Zu Besuch bei Imhof Bio in Schwerzenbach

Schon auf der kleinen Anfahrtsstrasse wissen wir, dass wir richtig sind: grosse Gewächshäuser säumen den Weg und vor dem Hof begrüsst uns ein bunter Kräuter-Hofladen. Hier gibt es alles was das Herz begehrt. Verschiedene Minze-Sorten – englische, marokkanische, sogar extra welche für Hugo und Mojito -, Lavendel, Curry-Kraut (habe ich noch nie von gehört), roter Basilikum, Zitronenverbene und so vieles mehr.

Imhof Bio kommt nicht von ungefähr. Wer sich in der Landwirtschaft betätigt, muss sich Gedanken über den Kreislauf der Natur und sein eigenes Geschäft machen. Für Hansjürg Imhof und seine Familie gibt es nur eine Antwort: Bio! Schädlinge werden mit Nützlingen bekämpft. So können sich die kleinen Kräutertöpfe unbehelligt vom kleinen Setzling, in die Kinderstube zum Erwachsenen entwickeln.


Beim Besuch wollten wir natürlich gleich noch ein bisschen Expertenwissen für den eigenen Kräutergarten und weniger grüne Daumen abzweigen.


5 Tipps vom Profi für den eigenen Kräutergarten

  1. Weil ein (lebender) Kräutergarten oft Expertenstatus verlangt. Für Anfänger eignet sich am besten ein Thymian oder ein Rosmarin. Nur wer sich schon ein bisschen mehr zutraut, kann sich an einem Basilikum versuchen.
  2. Wie kann ich meine Kräuter am besten wässern? Wer steht schon gerne den ganzen Tag mit den Füssen im Wasser. Eben. Wenn die Pflanze nicht alles aufsaugt, gerne auch wieder abgiessen. Sonst muss die welke Pflanze wieder aufgemuntert werden.
  3. Nicht jedes Töpfli mag die gleiche Temperatur. Der Peterli hat es gerne etwas kühler und sogar hält sogar Frost aus. Auch der Pfefferminze schadet ein bisschen frische Luft nicht, wohingegen der Basilikum wärmere Gefilde vorzieht. Achtung: das heisst nicht direkte Sonne 24/7!
  4. Blühende Kräuter kann man immer noch konsumieren! Vielleicht ändert sich der Geschmack, aber essbar bleibt das Küchenkraut auf jeden Fall. Als Vorsorge: Punkt 5 beachten!
  5. Nur wer richtig erntet, kann lange ernten. Man zupft nicht überall ein bisschen ab, sondern erntet die Blätter immer von oben. Am besten gleich einen ganzen Trieb, sokann dort sogleich ein neuer Trieb wachsen.

Entdecken Sie unseren Bio Kräuterzauber




Über den Autor

"Ich kümmere mich hier bei Farmy um die PR und Content. Und alle Rüebli, die übrig bleiben. Die schmecken auch sehr fein auf Pizza, meinem All-Time-Favourite-Lieblingsessen. Weitere kulinarische Vorlieben: Chili-Sauce, rohe Randen, Olivenbrot von John Baker, Sorbetto Glacé, Mono Delivery und Hibiskusblüten-Sirup mit Blöterli-Wasser. Am liebsten koche ich Pasta - ohne Ei - in allen Farben und Formen. Bei allen Koch-Experimenten versuche ich regional und saisonal einzukaufen!"


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